Lo q pasa es... II

Seit diesem Mittwochabend ist so viel geschehen und irgendwie fühle ich mich weniger traurig, sondern eher glücklich. Wir haben uns jeden Tag gesehen, auch wenn es nicht immer leicht war, uns verzogen, um alleine zu sein, uns küssen zu können und sonst einfach nur Händchen gehalten. Ich brauche ihn irgendwie, und er mich auch..so ist das jedenfalls mein Gefühl. Es ist alles so komisch =/
Hier ein Gesprächsausschnitt vom Freitagabend mit Ihm - er ist der erste mit dem ich richtig darüber reden kann - nachdem ich folgendes weiß - sowohl hier als auch in meinem anderen Heimtsland. 

"Du hast dich geschnitten oder? Warum?"
"Unschöne Dinge...woher weißt du das?"
"Der Verband an deinem Arm...ich hab das auch mal gemacht..." 
"Warum...wann? An deinem rechten Arm..der nicht-dominante..." Er nickt. Ich drehe seinen rechten Arm und sehe nichts, nur normale schöne, brozene Haut.
"Wegen meinen Eltern, vor ~ 2 Jahren.."
"Man sieht bei dir gar nichts mehr und bei mir..." Pause. Er steicht sanft über die Stelle an meinem linken Unterarm. "Ich weiß, dass es nicht gut ist, aber trotzdem passiert es dann halt..."
"Ich weiß wie es sich anfühlt. Ich verstehe dich!"
"Und jetzt? Tust du es noch?"
"Nein, dafür andere Dinge..." Deutete eine Zigarette/Joint an.
"Ich will das nicht nochmal machen und erleben!" Er sagt nichts, streicht weiter über meinen Arm und mit der anderen Hand fährt er mir sanft über die Backe. Ein Kuss. Er will mir nicht wehtun...doch irgendwann wird er es...



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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]