Ya no soy una niña....

Ich habe viel darüber nachgedacht. Über das alles, vor allem gerade über das im Bezug auf die Person mit den tollsten blauen Augen...ich merke schon länger, dass sich was ändert. Wie schnell das damals in den letzten Monaten vor meinem Abflug ging, wie es war mit ihm zu schreiben als ich weg war, wie es war als er mich nach meiner Ankunft unbedingt wieder treffen wollte, wie wir uns unterhielten, so wie früher, noch mehr scherzend, manchmal zweideutig.....bewusst zweideutig denke ich, aber nicht so bewusst, als das man daraus irgendwelche Schlüsse hätte ziehen können..., dann nocheinmal treffen auf nen Kaffee und dann das letztes Wochenende..............und gerade liest er meine Hausarbeit Korrektur^^
Ich merke doch, dass sich immer etwas ändert, auch wenn es nur etwas kleines ist, seien es Gesten, Blicke, Worte,...vielleicht bilde ich es mir nur ein, vielleicht spiele ich mir selber einen Streich oder ich projeziere nur unbewusste Wünsche in ihn. Ich weiß es nicht...aber so etwas merkt man doch, oder?
Ich will jetzt nicht behaupten, dass er sich in mich verliebt, ich will nichts dergleichen behaupten, aber gerade seit letztem Wochenende bin ich mir nicht mehr so unsicher, ob so etwas nicht früher oder später passieren könnte. Wir kennen uns jetzt mitte April genau fünf Jahre und langsam aber sicher ist in dieser Zeit so etwas wie eine Freundschaft entstanden, auch wenn ich ihn nicht als meinen besten oder engsten Freund bezeichnen kann, so denke und behaupte ich, dass wir uns doch echt gut verstehen........wir mögen die gleichen Sachen, wir haben ähnliche Sehnsüchte,....
Seit ich ihn im August traf war ich mir so sicher, dass er eine Freundin hätte.....seit letztem Wochenende bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ich weiß nicht mehr was ich so alles denken soll. Ich weiß, dass er ähnlich ist wie ich, wie er drüben, wie viele: No somos tan bueno como pintamos... 
Ich weiß nicht was sich alles genau geändert hat, aber eins weiß ich....ya no soy una niña...soy casi una mujer y él es un hombre....somos dos adultos con anhelos, esperanzas, ansiedades y pensamientos similares.....creo que me empieza a verme con diferentes ojos....empieza a ver algo diferente en mi...y siempre ha sabido de una manera que le quise y creo que todavía lo está noticiando que no me da igual....ich bin nicht mehr dieses junge Mädchen, das ich einst war, ich bin fast eine Frau...und er ist ein Mann, zwei Erwachsene mit ähnlichen Wünschen, Hoffnungen und Sehnsüchten...jetzt steht viel mehr offen, viel mehr Möglichkeiten, ich habe mich verändert....das Jahr hat etwas ganz neues aus mir geschaffen und ich glaube er beginnt dies zu merken und zu entdecken und es scheint ihm zu gefallen.
'Sag mir, was hälst du davon, dir vertraue ich mehr, dich kenne ich schon viel länger...was sagst du dazu?' 
'Du tanzst echt super, besser als deine Freundin aus Südamerika. Respekt!' 
'..oder María, sie tanzt wie eine Latina und xxx wie eine Deutsche..' 
Viele Sätze an die ich mich vom letzten Wochenende erinnere...und es gibt noch mehr...viele mehr, aber alles kann man hier nicht aufführen, vor allem nicht seine Gesten oder seine Berührungen, als wir tanzten. Ich weiß nicht worauf das hinauslaufen wird. Ich habe keine Ahnung was da mal draus werden soll, ob etwas wird oder ob ich es mir alles nur einbilde...aber da ist etwas, es wächst etwas, etwas verändert sich, das fühle ich, das spüre ich, fragt mich nicht warum, aber irgendwie sagt mir das mein Unterbewusstsein.... Das einzigste was ich klar weiß...ya no soy una niña...soy casi una mujer y él es un hombre....somos dos adultos con anhelos, esperanzas, ansiedades y pensamientos similares.....creo que me empieza a verme con diferentes ojos....empieza a ver algo diferente en mi...algo de que hasta ahorita no tengo ni idea...


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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]