#242

Jeder Mensch stirbt in seinem Leben zu oft innerlich - und ich bin das wahrscheinlich in dieser Nacht, an diesem Tag auch. Ih weiß nicht zum wievielten Mal, aber oft genug. Mit Absicht habe ich weder mein Whatsapp geöffnet, noch auf mein Handy geschaut, nur um ja nicht etwas zu lesen, was mir diese Tage hätte versauen können. Ich hatte mich so auf das Wochenende gefreut und dann....tja..erstmal hat er nur so aus Kübeln geschüttet, aber dann wurde das Wetter mit jedem Tag besser.
Aber diese Worte haben mich innerlich auf ihre Weise sterben lassen, haben mir klar gemacht, was ich vielleicht nicht sehen will oder kann oder was einfach mit der ganzen Situation zusammenhängt - Studium, Unis, .... - was weiß ich...aber ich suche auch immer wieder Ausreden und in den Worten sind immer ähnliche Worte enthalten, so als gäbe es für mich keine anderen Worte.
Am liebsten hätte ich mein Handy gegen die Wand geschleudert, wäre darauf herumgetreten und hätte es soweit zerstört, dass nichts mehr von den ganzen Worten übrig geblieben wäre. Am liebsten hätte ich alles, was mich erinnert gelöscht - Nummern, Fotos, Facebookfreundschaft,... Am liebsten hätte ich mich selber gelöscht. In diesem Moment. Resultat der puren Verzweiflung, die einen innerlich sterben lässt. 


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1 Kommentar:

  1. Ich freue mich ebenfalls, wieder mehr von dir zu lesen, auch wenn mir dein Post eher Sorgen bereitet, pass auf dich auf. Ich hoffe, dass die kommende Woche eine bessere für dich wird.

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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]