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Vieles kommt mir derzeit noch immer so unwirklich vor. Keine Ahnung warum. Wahrscheinlich haben sich manche essentielle Dinge noch nicht komplett in meinem Hirn abgespeichert und irgendwo in den weiten meiner Gedanken dümpelt weiterhin ein Fünkchen Hoffnung vor sich hin, dass sich dies alles noch irgendwie irgendwann ändern könnte. Aber wird es das? Keiner kann die Zukunft vorraussagen, aber wahrscheinlich ist die Wahrscheinlichkeit wirklich ziemlich gering. 
Zu den erfreulicheren Nachrichten gehört die Tatsache, dass ich gestern endlich meine letzte Hausarbeit beendet habe und nun endlich die Ferien genießen kann - naja genießen is so ne Sache. Habe ein paar Dinge noch zu erledigen und in weniger als zwei Wochen steht ne lateinamerikanische Delegation vor der Tür und tja.....so ist das........wird sicher ne hammergeile Zeit, aber sau anstrengend ><
Heute habe ich mehr oder weniger richtig Lust es mal wieder krachen zu lassen, aber fehlen die Leute =/ Gleich kommt die eine neue Freiwillige aus Ecuador vorbei und wir machen uns nen schönen Abend, mal sehn was so geht, vielleicht enden wir ja am Ende doch im Buena Vista - nochmal Tanzen gehen wärs... =D Sonst ist heute noch fett Nightfever in meiner Stadt, weil das internationale Weekend genau dieses Wochenende bei uns hier stattfindet. Leider konnte ich sonst nicht teilnehmen, aber vielleicht schaff ichs heute Abend vorbei zu gehen....wär jedenfalls cool. War jedenfalls schon ewig ned mehr -.- Und es hat mir in der Vergangenheit echt gute Impulse gebracht....also falls jemand mal experimentieren will, auch wenn das sonst ned so sein Metier ist...schaut ob es Nightfever in eurer Stadt gibt und geht hin - ich finde es lohnt sich wirklich, eine ganz neue Art solche Dinge zu erleben.... =)
So....sonst habe ich vor ein paar Tagen einen hammerguten Text bei einem peruanischen Blogger gefunden. Ich lasse euch mal meine deutsche Übersetzung da......ich muss sagen, er spricht mir aus der Seele =0

Ich will ich sein
Ich wache am Morgen mit der Absicht deinen Namen nicht mehr auf dem Display meines Telefons zu sehen auf, versuche nicht an dich zu denken und dich in die Leere der Erinnerungen fallen zu lassen, dich vor allem was meine Gedanken einnehmen könnte zu verstecken. Ich versuche jede Minute abgelenkt zu sein und dein Gesicht zu vergessen, deine Haut und deine Zärtlichkeiten. Ich versuche mich von deiner Präsenz, die du immer zurücklässt, wenn du mit mir sprichst, zu befreien. Ich schaue auf das Handy und sehe deinen Namen, ignoriere ihn mit einem Blick zur Seite, meine Gefühle spielen verrückt, ich will dich nicht hören, will nichts von dir wissen, will micht nicht verlieben und weiter an deine Person denken, will deine Stimme und dein Lachen vergessen, will dich nicht in meinem Kopf haben, will keine Fantasie leben, in welcher ich alle meine Erwartungen verloren habe. Ich will dich nicht so gleichgültig behandeln, das bin nicht ich, ich kann ebenso wenig etwas geben ohne dabei mindestens 1% von dem zu fühlen, was in mir gespeichert ist. Ich will nicht wieder im gleichen Teufelskreis ohne jeden Sinn untergehen, will nicht das wieder erleben, was in mir ist, will, dass es ausgeht. Ich will wieder lieben, ich sein und nur ich.

Hier geht es zum Original....ich find es auf Spanisch fast noch schmerzlich schöner.... 


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4 Kommentare:

  1. Anonym7/3/15

    Halli, Hallo!
    Tut mir so leid. Ich hänge gerade allen Kommentaren so hinterher. Für deinen Kommentar habe ich mir jetzt aber nochmal besonders viel Zeit genommen! :)

    Ja, ich glaube der Weg zur Selbstfindung ist ein sehr länger und verzweigter Weg. Aber es gibt da eine Sache die beruhigt - Du gehst diesen Weg nicht alleine.

    „wenn man etwas akzeptiert und als solches wahrnimmt, dann kann man daran auch arbeiten“ - Das ist ein sehr wichtiger Punkt den du ansprichst, finde ich. Ich pflege immer zu sagen: „Nur weil etwas hinter einem Baum verschwindet, hört es noch lange nicht auf zu existieren.“ Es ist wirklich so. Wenn wir all diese Missstände ignorieren, werden sie andere Wege finden unsere Aufmerksamkeit zu erlangen.
    An schmerzvollen Ereignissen und harten Rückschlägen wachsen wir. Aus Fehlern lernen wir. Es sind Dinge die uns formen.

    Ich sehe das ganz genau so. Die Gesellschaft hängt im Fang der Social Networks die alles andere als "sozial" sind. Die volle Gehirnwäsche. Menschen haben einen Weg gefunden die Zeit ihres Lebens sinnlos zu verschwenden ohne dass es sie schmerzt.
    Ich vermisse die Zeit in denen alle ein wenig...menschlicher...waren. Die Zeit in der Menschen nicht an Smartphones verknüpft und davon abhängig waren - wie Roboter.

    Keine Bange, mir hat dein Roman sehr gut gefallen! Vor allem deine Ansätze und Denkweise. :)

    Danke dafür!

    Alles Liebe
    Maroua

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  2. Ja, das schlimme ist immer, sich so heftig mit seiner eigenen fehlerhaftigkeit auseinandersetzen zu müssen. :/
    Ich krieg übrigens immer schwerstes Fernweh, wenn ich auf deinen Blog komme. Wenn ich nur genug Mut hätte, wäre jetzt die perfekte Zeit, um die Koffer zu packen und sich davon zu machen.

    Liebe Grüße!

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  3. Hey,
    Ja, ich fliege nach Kanada. Ich mache da eine Sprachreise, gehe also dort in eine Sprachschule und kann den Rest meines Tages selbst gestalten. Irgendwie habe ich die naive Hoffnung in dieser Schule irgendwelche Leute kennenzulernen, so dass ich nicht ganz so allein in dieser riesigen Stadt bin. Ich weiß, ziemlich unwahrscheinlich in meinem Fall, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Ich finde, du hast da die richtige Einstellung. Wenn man etwas studiert, was einem gar keinen Spaß macht, kann das eigentlich auch auf lange Sicht gar nichts werden.

    Ich verstehe auch besser andere Sprachen, als ich sie spreche.
    Ich hatte von der ersten bis zur neunten Klasse französisch und konnte das auch richtig gut, weil es das einzige Fach war, in dem wir wirklich gefordert wurden und gute Lehrer hatten. Dann habe ich die Schule gewechselt und hatte dort gar keine Fremdsprache außer Englisch und im Gymnasium konnte ich dann kein Französisch mehr wählen, weil ich schon wieder so viel vergessen hatte :-( Darum musste ich drei Jahre Spanisch lernen. Das erste Jahr war super, weil wir wirklich einen tollen Lehrer hatten. In der 11. Klasse haben wir dann so eine unfähige Referendarin bekommen, die ihre Prüfung selbst nicht geschafft hat. Dadurch habe ich gar kein spanisch mehr gelernt :-/ Eigentlich echt schade, wenn man gar keine zweite Fremdsprache vorweisen kann...
    Englisch Kurs klingt gut :-) Ich finde auch, dass man super englisch lernt, wenn man auch nur Filme auf englisch guckt oder Bücher liest.

    Warum musst du eigentlich zur Krankengymnastik? Und was für Übungen sind das? Ich drücke dir die Daumen, dass du die Motivation dazu findest :-)

    Dieser Text ist wirklich sehr schön, wenn auch traurig. <3

    Ich hoffe, du geniest deine wohlverdienten Ferien,
    alles Liebe ♥

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  4. Hey :>
    Ja, ich hasse es total, zum Zahnarzt zu gehen ... sonst bin ich nicht soo wehleidig (also vermute ich, als Piercing- und Tattoobesitzerin), aber was die Zähne angeht, umso mehr. :c
    Scheiße, die Weisheitszähne ... zum Glück machen die bei mir bislang keine Probleme. Hast du alle vier ?
    Mhja, ich muss bis Sonntag noch dieses vermaledeite Essay schreiben, aber das kriege ich nun auch noch hin.
    Klausuren sind ja vorbei, zum Glück, und jetzt kommen so nach und nach die Ergebnisse. Immerhin habe ich schon mal zwei bestanden. Eine bisher nicht ... bin mal auf den Rest gespannt.
    Auf jeden Fall ein gutes Gefühl, Semesterferien zu haben, gell ? :D
    Seid ihr noch feiern gewesen ?

    Liebste Grüße <3

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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]