Dreams of Nights full de soledad...

Noch ein wenig zögernd schwebt meine Hand vor dem Klingelknopf. Dann drücke ich entschlossen zu und warte. Kurz drauf ertönt der Summer und ich stemme mich gegen die Tür um sie zu öffnen. Langsam steige ich die Stufen hoch zu seiner Wohnung im zweiten Stock. Dort steht er in der Tür....überrascht, dass ich das bin, aber mit einem wunderschönen Lächeln im Gesicht.
Hey...
Hi...was machst du hier?
War grad in der Gegend und dachte ich schau mal vorbei..
Komm rein - er tritt zur Seite und lässt mich eintreten, wartet bis ich meine Schuhe von den Füßen gestreift habe und geleitet mich dann sanft meine Schulter berührend ins Wohnzimmer, wo wir uns hinsetzen.
Wir unterhalten uns, ab und an berührt er wie zufällig meinen Arm und er lächelt die ganze Zeit.
Irgendwann frage ich ihn warum er mir nie geantwortet hat, obwohl er sich doch jetzt scheinbar so freut mich zusehen. - an seine Antwort erinnere ich mich nicht mehr.
Es wird spät...ich schreibe meiner Ma, dass ich heute nicht mehr nach Hause komme. Er umarmt mich, gibt mir einen Kuss auf die Stirne. Irgendwann schlafe ich in seinen Armen ein und er trägt mich rüber ins Schlafzimmer. Kurz öffne ich schläfrig die Augen und blicke direkt in seine.....sein Gesicht schwebt direkt über meinem bis es meinem immer näher kommt und sich unsere Lippen berühren, während seine Hand die meine sucht und sich unsere Finger verflechten. Ich spüre, dass ich in noch immer sehr gerne habe....Glücksgefühle.... Ich kuschele mich an ihn...weiter in seinen Armen schlafen.
María. Aufstehen. Willst du auch noch deine Haare waschen oder kann ich das Schampoo einpacken und den Koffer zu machen? - verwirrt drehe ich mich im Bett von einer Seite auf die andere. Da ist niemand außer ich. Enttäuschung. Nur ein Traum...
Ich murmel etwas und verständliches, während ich die Augen leicht öffne. Sonnenschein durchflutet das Zimmer. In einer Ecke steht meine Ma. Erst da wird mir richtig bewusst, dass ich nicht in den Armen der Person mit der Lebensgeschichte geschlafen habe, sondern mich im Bett des ehemaligen heute eher etwas heruntergekommenen Grand Hotel in Debrecen (Ungarn) befinde....
Q hecho verga!


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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]