I've fallen somehow


Going nowhere fast we've reached the climax. We're together, now we're undone, won't commit so we choose to run away. Do we separate? Don't wanna give in so we both gave up. Can't take it back, it's too late, we've reached the climax. I gave my best, it wasn't enough. You get upset, we argue too much. We made a mess of what used to be love. So why do I care, I care at all.


Ich falle und falle und falle, ohne mich halten zu können. Meine Masken werden stärker, die Mauer wird ausgebessert, das Lächeln falscher und immer vorhanden. Da ist dieser fröhliche Mensch, der innerlich nicht mehr weiß, wie ihm geschieht, der nicht mehr weiß, wohin er soll, der nicht mehr weiß, was passieren wird. Seit zwei Tagen höre ich in Endlosschleife das Lied oben in Bachataversion, mal mit Tränen in den Augen, mal mit zu Fäusten geballten Händen, mal in der SBahn, mal im ICE, mal beim Gehen, mal beim Warten. Where are you now when I need you around. wiederholt mein Kopf mechanisch. Ich schließe die Augen, während die Worte weiter in mein Gehirn rieseln. But it seems we're going nowhere fast we've reached the climax. Fühle mich weiterhin ohnmächtig, während ein Bahnsteig nach dem anderen an mir vorbeisaust und auf meinem Handy nur Nachrichten von Personen erscheinen, mit denen ich gerade in diesem Moment am wenigsten reden möchte. Nur die eine Person schreibt mir nicht mehr zurück und die Hoffnung habe ich aufgegeben. Ich merke wie ich langsam alles runterschraube, was sich in letzter Zeit aufgebaut hat. Ich bewege und agiere mechanisch, während die Liedzeilen durch meinen Kopf wirbeln. Meine Masken werden stärker, die Mauer wird ausgebessert, das Lächeln falscher und immer vorhanden. Ich werde sie nicht fallen lassen, sie nicht einreißen. Ich werde weiterhin schadenfreude empfinden, dass andere nicht in meinem Gesicht lesen können, dass ich ihnen ein Mysterium bleibe und stattdessen mein Pokerface perfektionieren. Ich werde weiterhin vorrausschauend agieren, das tun, was der andere in diesem Moment gerade braucht und sich heimlich wünscht, ob ich es so meine oder nicht, ob ich die Person für seine Schwäche verachte oder nicht. Denn meine Maske bleibt mein Zufluchtsort und dort verberge ich meine privatesten Geheimnisse......

Sollte unser Schicksal sein, nicht zusammen zu sein, dann danke ich dir dafür, dass du mir ein wenig deiner Geschichte geschenkt hast.


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3 Kommentare:

  1. Danke, freut mich, dass du mich verstehst :/

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  2. Querida María,
    danke für deine Nachricht... ich bin hier quasi inaktiv geworden, einmal weil mein Partner jetzt mitliest, aber hauptsächlich weil die Community so enorm geschrumpft ist. Das neue Bloggerdesign tötet darüber hinaus jede Lust am Schreiben - ich habe nur noch meine eigenen Posts im Blick und wenn ich mal zur Abwechslung nicht vergesse, auf das Dashboard zu schauen, herrscht gähnende Leere :/ Empfindest du das auch so?
    Deshalb bin ich mehr oder weniger zu Instagram abgewandert, ich glaube, da folgen wir uns ja schon?
    Beso y abrazo
    Anna.

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  3. Anonym5/4/17

    Liebe Maria,

    Ich habe deine Worte auf Rileys Blog Piratenkaffee gelesen und wollte dir danken dafür. Ich werde bald jemanden mir Nahestehendes an Krebs verlieren, auch wenn mich die Worte zum weinen bringen berühren sie mich tief. Deshalb nochmal: einfach danke.

    Lg Dina

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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]