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Warum kann ich es nicht ertragen, wenn er anderen durch die Haare streicht, sie einfach so am Arm berührt oder mit ihnen ein wenig kuschelt? Warum habe ich dann immer das Gefühl, dass ich die Einzige sein will, mit der das macht? Warum gönne ich diese Dinge nie jemand anderem, wenn es um ihn geht? Warum?
Ich kann doch nicht verlangen, dass er nur noch mich berühren darf, keinem anderen Mädchen mehr hinterher schauen darf oder sich gar mit einem anderen Mädchen trifft... Wir sind doch weder zusammen, noch liiert oder in sonstiger Weise verbunden, was über normale Freundschaft hinaus gehen würde...jedenfalls so wie man das davor nannte...bevor ich begann solche Gefühle zu entwickeln und es immer mehr zu genießen, wenn er mich nur kurz am Kopf kraulte.
Ich hatte irgendwie gehofft, dass ich eine der wenigen bin, die solche Gesten genießen dürfen, dass er selber es besonders findet, mir durchs Haar zu streichen oder wenn unsere Hände kurz sehr nah beieinander sind,... Die Hoffnung bleibt, ja..., aber die Realität zeigt mir, dass ich nicht die Einzige, die Besondere bin - oder er will es mich nicht wissen lassen, will keine seiner Gefühle offenbaren...



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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]