Never ending...así forever y para siempre...

Ich bin fertig mit mir selbst, habe keine Kraft irgendetwas zu beenden, schaffe nichts, dabei habe ich so einen großen Berg vor mir. Meine Zeit hier verinnt, jede Sekunde, die verstreicht, ist eine zu wenig, eine, die mir später fehlen wird. Ich schlafe kaum noch, höchstens vier Stunden, von morgens bis abends am Sachen machen und werde doch nicht fertig. Ich versuche weniger zu essen, seit jemand meinte ich hätte zugenommen, noch nie hatte ich das Gefühl, meinen Bauch so stark und herausstechend hässlich zu empfinden. Es ist krank und das weiß ich selber. Ich will nicht in eine Essstörung rutschen, ich will wieder normal weiterleben wie ich es so lange tat. Aber keine Ahnung, ob ich dies schaffen kann. 
Zu oft wieder geschnitten. Keine Antwort, von der anderen mir liebgewonnen Person, auf meinen Brief. Kein Wort dazugesagt...keine Ahnung, wie ich das jetzt schaffen soll, mit ihm zwei Wochen in Brasilien herumzureisen. Okay, sind noch andere dabei, aber mit denen hab ich nicht so viel bis gar nichts am Hut. Hatte mich so auf diese gemeinsame Zeit gefreut und jetzt is es so...zum Glück, als wir telefoniert haben, war es besser, da kam er mir fast vor, dass er sich gefreut hat, dass wir miteinander geredet haben...trotzdem....ich weiß nicht wie es wird und das macht mir irgendwie Angst und zieht mich runter...
Du hast ja eh nie Zeit...dass wir vor meiner Abreise nochmal gemeinsam weggehen, ist eh rein hypotetisch. Ich sollte das alles vergessen^^ Drei Tage später hast du mir gratuliert, aber ok, du hast mir gratuliert. Oh mann...ich sollte dich aufgeben, aber ich kann einfach nicht! Ich vermiss dich jetzt schon ziemlich, wie soll das dann erst werden, wenn ich wieder zu Hause bin?! 
Hoffentlich helfen mir die zwei kommenden Wochen in Brasilien die Möglichkeit zu vergessen und Abstand zu bekommen. Trotzdem wird die Klinge eingepackt, das Verbandszeug, die Salben und Pflaster. Ich hoffe ich muss sie nicht benutzen, ich hoffe, ich komme ohne aus. Ich will der anderen Person dies nicht antun, will nicht, dass er dies alles sieht, mitbekommt, den Blick meiner Augen, meine Stimmung,... Ich wollte ihn immer davor schützen, doch werde ich dies in diesen zwei Wochen weiterhin können?


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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]