Hace frío sin ti, pero se vive...

"Que no puedo vivir, porque te extraño; y que no puedo morir, porque te quiero."
"Ich kann nicht leben, weil ich dich vermisse; und ich kann nicht sterben, weil ich dich liebe."

Mein Leben ist ein einziges Chaos. Seit meiner Ankunft hier läuft eigentlich nichts nach Plan, außer vielleicht, dass ich angefangen habe zu studieren. Der Rest verläuft in unkalkulierbaren Bahnen, die sich ineinander verfangen, sich entfernen und immer wieder Aussetzer haben. Ich fühle mich von allen schlechten Dingen angezogen - Alkohol, Rauchen, nicht schlafen, nicht essen, am PC hängen und nur mäßig was für die Uni tun,... Ich versuche mich damit abzulenken, die Gedanken zu vertreiben und auszugrenzen.

Que no puedo vivir, porque te extraño. Ich kann nicht leben, weil ich dich vermisse.
Ich schaffe es wirklich nicht gescheit. Schon morgens denke ich an dich, ich träume von dir, überfliege meine Nachrichten, in der Hoffnung, dass du mir geschrieben hast und gehe abends enttäuscht, mich schlecht fühlend ins Bett und denke trotzdem con mucho cariño an dich. Ich trinke, um nicht zu denken und zu vergessen. Ich esse kaum, weil ich zu faul bin und keinen Hunger mehr verspüre - seit Wochen. Ich weine, weil du mir fehlst und schneide mich, um mich selbst zu bestrafen dich so zu vermissen.

Que no puedo morir, porque te quiero. Ich kann nicht sterben, weil ich dich liebe.
Trotzdem kann ich nicht gehen, auch wenn ich manchmal denke, dass dies am einfachsten wäre. Sterben, dich vergessen, Ruhe, Stille... Aber ist das nicht eigentlich falsch? Ich will doch leben, wenn, dann wünsche ich mir, dass die Situation in der ich mich befinde zuende geht. Ein Leben ohne dich erscheint mir derzeit einfach nur sinnfrei. Ich lebe von der Hoffnung dich bald wiederzusehen und es tut mir weh so wenig von dir zu hören. Manchmal denke ich, dass ich einen großen Fehler gemacht habe mein Herz damals auf diese Art und Weise an dich zu verlieren und dachte, dass es bei dir ähnlich ist....so wie du dich verhielst, wie du mich ansahest, was mir andere erzählten. Es war alles so klar, auch was du mir schriebst....und jetzt? Macht die Distanz alles kaputt oder lässt sie uns enger zusammenwachsen, was ich aber erst dann sehen kann, wenn wir uns wiedersehen? Würde es etwas ändern, wenn du wüsstest, was in mir vorgeht? Würde es dich berühren?


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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]