un sueño que nunca se haga realidad....

War natuerlich klar, dass ich wieder krank werden muss....und dann noch so ein Traum in meinem fiebrigen Schlaf...

Da stehe ich also und warte. Richtig ich stehe am Flughafen in der Halle direkt vor der Tuer, wo alle von denn internationalen Fluegen rauskommen. Ich laechle eins meiner schoensten Laecheln und fuehle mich einfach nur mit Glueck erfuellt. Da kommen schon die ersten vom selben Flieger und lange wird es sicher ned dauern. Ich zupfe ein letztes Mal alles an mir zurecht und ueberhoere geflissentlich alles hinterherpfeifen oder geraunten Komplimente von mehr oder weniger ansprechenden Typen. Gleich stehen wir uns en mi tierra gegenueber....
Da entdecke ich ihn schon, gefolgt von seinem Bruder. Er sieht immer noch viel zu gut aus und passt hierher.....wir passen hierher, an diesen Ort, nach Suedamerika. Fast meine ich so etwas wie ein Laechen seine Lippen umspielen zu sehen. Freut er sich mich hier zu sehen?
Sie kommen auf mich zu, er umarmt mich lange, dann laesst er mich abrupt los und schaut mich komisch an. "Du hier?" Ich nicke langsam, irgendetwas an seiner Stimme gefaellt mir nicht. "Warum?"
"Och...ich dachte es waere ganz nett, wenn wir uns schon zufaellig zur gleichen Zeit im selben suedamerikanischen Land befinden..."
"Ahhhja..." als er weiterspricht ist seine Stimme um viele Grad gesunken. "Und wenn ich das vielleicht gar nicht wollte? Lass mich einfach mal fuer ein paar Tage in Ruhe..."
Seine Worte sind wie ein Faustschlag. Sie verbrennen, veraetzen alles. Keine Hoffnung mehr. Fuer immer alleine, nie vereint... Sein Bruder zieht ein undefinierbares Gesicht. In diesem Moment kommt ihr Dad und sofort setzt er sich in Bewegung. Sein Bruder schaut mich entschuldigend an. Ich starre ihnen hinterher und beginne zu heulen. Es ist mir egal wer es sieht. Scheiss drauf. Als Rest bleibt Eiseskaelte und der Wunsch zu sterben. In meiner Verzweiflung auf der Suche nach einem passenden Ort fahre ich zurueck ins Zentrum, leise vor mich hinheulend, eingehende Anrufe von Bekannten und Freunden ignorierend.
Ich streife durchs Zentrum, es ist dunkel, es ist sehr spaet, es fahren nur noch Taxis und langsam wird es gefaehrlich... Ich setze mich am Plaza Grande auf irgendwelche Treppenstufen und ueberlege weiter, weinend und voller Schmerz, wo ich mich am Besten herunterstuerzen koennte....
Mein Handy klingelt. Eine unbekannte hiesige Nummer. Ich lasse es klingeln, doch als es zum dritten Mal oder so klingelt geh ich dran..
"Hola?" fluestere ich.
"María, wo bist du? Gehts dir gut?"
"Am Plaza Grande..." Nur beim Klang seiner Stimme koennte ich weiter weinen und der Drang wird staerker. Einen kurzen Moment frage ich mich wieso er ploetzlich eine hiesige Nummer hat und wieso er sich meine hiesige gespeichert hat...
"Alleine? Um die Uhrzeit? Das is hier doch sicher auch gefaehrlich...."
"Und? Interessiert doch eh keinen..."
"Oh doch!"
"Du willst doch nur nicht, dass ich mich wegen dir umbringe..."
"Red nicht solch einen Quatsch! Suizid ist keine Loesung..."
"Vielleicht. Das is bitterer ernst. Ich bin lebensmuede."
Stille
"Lass das. Mach bitte keinen Scheiss. Bleib da wo du bist, ich komme..." verwirrt starre ich mein Handy an und warte. Keine ahnung was ich davon halten soll.
Irgendwann steht er ploetzlich vor mir, verschwitzt und ausser Atem von der Rennerei in dieser Hoehe. Er nimmt mich in den Arm. "Trankila..." und dann streicht er mir ueber den Ruecken. "Es tut mir Leid. Meine Reaktion war nicht in Odnung, ich wollte mich dafuer entschuldigen als ich dich angerufen habe..."
"Achja?!" ich entwinde mich seiner Umarmung. "Wirklich? Oder wird das wieder so was wie nachdem ich mit meiner Freundin auf deinem Pfarrfest aufgetaucht bin?!"
"María...."
"Ich habe es so satt die ganze Zeit von allen belogen und herumgeschoben zu werden, ab und an nuetzlich...gib halt zu dass ich dir auf den Sack gehe und dich in Ruhe lassen soll. Sag es einmal klipp und klar und die Sache is erledigt."
"Und du springst von der naechsten Bruecke oder vor den naechsten Trolleybus."
"Das braucht dich dann ja nicht mehr zu jucken und du bist dieses dumme Maedl dss dir seit fuenf Jahren hinterlaeuft und nervt endlich los."
"Aber so is das gar nicht..."
"So sieht es verdammt nochmal aus und spar dir deine Worte, wenn du nicht das sagst was du meinst."
Er drueckt mich an sich. "Ich verhalte mich manchmal so um nicht das Wahre zu zeigen, um mich zu schuetzen...es tut mir Leid, wenn ich dir damit weh tue..."
"Wirklich? Fuer mich klingt mich eher nach Ausrede....sag mir endlich die Wahrheit. Du kannst doch gar nicht so blind sein, dass du meine Gefuehle fuer dich nie bemerkt hast. Sag dieser Person, die dich sehr mag, wahrscheinlich wirklich liebt, endlich mal die Warheit. Estoy cansada de todo eso..."
Er schaut mich an, ein wenig erschrocken....
"Das ist meine Wahrheit, jetzt deine" er ruehrt sich nicht. "Ok ich habe es vestanden. Auch diese Worte sind wieder nur leere Luft, so wie alles. Ich haette es wissen muessen, schon als du mich eben angerufen hast." Ich bin ploetzlich ganz ruhig, sehe mich die Strasse zur naechsten Bruecke ueber die Metrovia entlang laufen.
Ploetzlich beugt er sich vor und kuesst mich, lange, sanft, beruhigend,...
"Warum tust du das?"
"Es ist das, was du willst, was ich..."
"Tu es nicht aus Mitleid, nicht nur damit ich mich nicht umbringe. Ich drohe niemandem, aber nur die Wahrheit kann es aufhalten."
"María....ich wusste gar nicht wie schoen du in diesen Momenten sein kannst..!"
"Lueg mich nicht an!" er schaut verletzt aus.
"Ich luege nicht. Das ist die Wahrheit." wieder en Kuss. Er wirkt so glaubhaft. Doch keine ahung was er im Schilde fuehrt. Er wird mich wieder in den Abgrund stuerzen.
"Creo en hechos, no en palabras..." fluestere ich. ("Ich glaube an Taten, nicht an Worte...")
"Lo se..."
In dieser Nacht nimmt er mich mit, sagt bei meiner Freundin Bescheid, die schon voll Sorge war, weil ich nicht kam und auf keine Nachricht und keinen Anruf reagiert habe.
Ich kann in seinen Armen einschlafen, oder er zuerst in meinen. Es fuehlt sich so richtig an, wissend dass ich am naechsten morgen alleine erwachen werde...doch dem ist nicht so. Da sitzt er im Zimmer, auf mich wartend. Wr werden spaeter unsere eigene Tour durchs Zentrum machen. Sein anderer Familienteil ist schon unterwegs.
Am Abend setzt er mich in den Bus zurueck an die Kueste, das Versprechen abnehmend, dass ich mir nichts antun werde.
5 Tage spaeter klingelt mein Handy "Te voy a visitar en la costa el fds q viene. Cuales buses tendré q tomar?" ("Ich komme dich dieses Wochenende an der Kueste besuchen. Welchen Bus muss ich nehmen?")

Ein zu toller, am Anfang grausiger Traum, der nie wahr werden wird..... :'(


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3 Kommentare:

  1. Süße... Ich weiß jetzt nicht genau, schreibst du da über IHN? Es klingt soso traurig was du da schreibst und es tut mir leid. War es nun ein Traum oder nicht? So wie ich das verstanden habe schon... Aber bitte bitte tu dir niemals etwas an, wenn solche Situationen in der Realität vorkommen. Du bist so wundervoll, glaub mir...
    Ganz ganz viel Kraft an dich
    Sirène ♥
    P.S. : Es geht bei der playlist um die von meinem Hauptblog bei tumblr :) :*

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  2. Hola :)

    Ah OK...hmmm...was hast du denn das eine Jahr dort unten gemacht? FSJ oder sowas?
    Und wie es sich liest hast du da jemand kennen gelernt? Sorry wenn ich zu neugierig bin!

    Abrazoos :)

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  3. Hey ❤
    Ich wünsche dir natürlich auch eine gute Besserung!
    Bei mir ist das auch so phasenweise.
    Das schlägt immer ziemlich schnell um.
    Im einen Moment habe ich noch Fieber im anderen nicht mehr.
    Ganz komisch.

    Ich finde den Traum auch sehr traurig und weiß nichtmal genau was ich dazu sagen soll :/
    Aufjedenfall, tu dir niemals was an! ❤

    Liebste grüße :*

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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]