wenn einen das Pech verfolgt........

Irgendwie habe ich seit das mit dem Typen ist, das Gefühl, dass ich vom Pech verfolgt werde. Vorletztes Wochenende in Mexiko-Stadt (Cd Mx) haben se dem Spanier des Handy in der Metro geklaut....tja und da waren Fotos von meiner Kreditkarte drauf, da er mir eigentlich das Flugticket von Cancun nach Cd Mx hätte kaufen sollen. Ich musste also meine Kreditkarte sperren lassen, konnte kein Geld mehr abheben (angeblich war mein Konto nicht gedeckt, was völliger Quatsch ist bei einer Kreditkarte, die immer am Monatsende abgerechnet wird) und da ich meine Fotokamera reparieren habe lassen müssen (die ging seit Cd Mx ned mehr an -.-) und nur bar bezahlen konnte, bin gerade im Besitz von ganzen lächerlichen 160 Pesos (das ist weniger als 10€). Die Notfallkarte soll die Tage kommen, deswegen durfte ich schon x Mal in die USA zu Mastercard telefonieren, aber der Witz is ja, dass ich damit wahrscheinlich nur am Schalter mit meinem Reisepass Geld bekomme - des wird echt supergeil, sechs Monate lang Geld mit dem Reisepass am Schalter holen, lange Schlangen und bürokratischer Mist. 
Jetzt muss ich erstmal gucken, wie ich die nächsten Tage mit 160 Pesos überlebe, ohne was zu Essen im Haus usw. Der Spanier meinte zwar, ich solle ihm Bescheid geben, wenn ich noch was bräuchte, aber mir ist das unangenehm mir noch a paar hundert Pesos mehr zu leihen. So eine Kacke die ganze Geschichte. 
Sonst war mein Wochenende echt genial und eindeutig zweideutig. War mit dem Spanier in Oaxaca nen Kumpel von mir besuchen, den ich seit vier Jahren nicht mehr gesehen habe und der echt muy buena onda ist. Hab das Wochenende genossen, auch wenn es eher bewölkt war und nen kalten Wind gab, weil in der Ecke grad ein Zyklon oder so unterwegs war. Die meiste Zeit haben wir nur zweideutig geredet, was mir irgendwann aber trotzdem zu viel wurde, wenn man dauernd bei allem was man sagt, verarscht wird und in der eigenen Muttersprache ist das auch immer einfacher und da waren die beiden auch noch klar im Vorteil. Sonst Oaxaca kennengelernt - und die Stadt gefällt mir total, bisher einer meiner Lieblingsorte, die ich bisher besucht habe - viel getrunken (Mezcal - das ist der typische Alkohol von da....vielleicht hat der ein oder andere davon schon mal was gehört...hat nen Wurm drin), geraucht und Spaß gehabt. 
Jetzt kommt wieder Alltag....Uni.....Gedanken an das was war....mein fetter Schnitt am Arm verheilt so lala...die anderen gehen...und ich habe Hunger, aber kaum Geld. Hecho verga!
Landschaft um Oaxaca - hinten im Tal die Stadt
Monte Alban - die Stadt der Zapoteken und später Mixteken


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2 Kommentare:

  1. Vom Pech verfolgt..ich denke das Gefühl hat jeder mal, aber es ist nur eine Phase und geht auch wieder vorbei: deshalb Kopf nicht zu sehr hängen lassen!
    grüße aus Deutschland
    deine Yui

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  2. Die Fotos sehen voll schön aus! So nach Weite und Freiheit.

    Oha, das mit der Kreditkarte ist ja ziemlicher abfuck ... ich hoffe, du kommst klar mit dem wenigen Geld und musst nicht hungern. :x Ist zwar immer blöd, Leute um Geld/Essen zu bitten, aber wenn einer das schon angeboten hat, musst du dich ja nicht schlecht fühlen, wenn Du seine Hilfe mal in Anspruch nimmst, sollte es wirklich nicht anders gehen.

    Ich glaube, das mit dem nur noch Pech haben ist zum Großteil Kopfsache ... man fokussiert sich dann irgendwie nur noch auf das, was schief läuft, blendet alles andere aus und denkt halt, dass man die totale Pechsträhne hat.
    Ich hoffe, du lässt dich davon jetzt nicht runterziehen und dass du schnell wieder schöne Sachen erlebst, die dir zeigen, dass du nicht nur Pech hast. :)

    Mach's gut, alles Liebe. <3

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«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
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