ya hace 5 años....

Heute auf den Tag genau ist es 5 Jahre her, dass es so richtig begann, damals als wir uns das zweite Mal trafen. Da ich sehr gerne schreibe ist dieser Teil irgendwann zum Anfang einer Geschichte geworden. In dem Text sind Umstände, Namen und andere Dinge verändert worden (z.B. ging es nie um die Vorbereitung einer Beachparty, sondern eines Tages für Kinder und Jugendlicher verschiedener Pfarreien und mit der, die mich mitgenommen hat, war ich etz auch ned so megagut befreundet, eher ne Bekannte und die ging auch ned mit mir zur Schule^^ achja...und ich glaube ich war nicht ganz so unfreundlich wie es hier in dem Text scheint ;p). Hauptsächlich bezieht es sich auf die Geschehnisse an diesem Tag, dem 7. Mai, aber es enthält auch ein wenig einen Rückblick auf den 21. April, als wir uns das erste Mal sahen.....und ja, jetzt kennt ihr meinen ersten Eindruck, der sich gewandelt hat und zeigt, wie schnell man sich in anderen Menschen täuschen kann....
Aber lest selbst......

[...] Bei seine braunen Locken hab ich immer den Wunsch, sie zu verwuscheln und auch sonst sieht er super gut aus; nicht, dass das für mich das wichtigste wäre!
Trotz seines guten Aussehens ist er überhaupt nicht eingebildet… [...] bei ihm ist das was anderes. Er hat seinen eigenen Stil und weiß ganz genau, was er will – jedenfalls fast. Wenn er sich manchmal nicht sicher ist, was er über ein bestimmtest Thema denken soll, nehmen seine meerwasserblauen Augen einen nachdenklichen Touch an und starren ins Leere. Mit einer Hand fährt er sich dann durch seine braunen Locken und wenn man ihn dann etwas fragt, dauert es Ewigkeiten, bis er aus seiner Gedankenwelt wieder auftaucht. Dann ist er völlig überrascht, dass man ihn angesprochen hat.
Am Anfang dachte ich, das wäre eine seiner arroganten Maschen, um andere zu ignorieren, die ihm auf die Nerven gehen. Doch mit der Zeit hab ich festgestellt, dass er gar nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Aber lieber alles von vorne:
Vor einem Jahr hab ich ihn das erste Mal getroffen. Das war bei diesem Vorbereitungstreffen für die alljährliche Beachparty am See. Meine Freundin wollte unbedingt bei der Vorbereitung mitmachen, sicher auch, um damit angeben zu können, und schleifte mich mit – obwohl ich wochenlang davor dagegen protestiert hatte.
An diesem besagten Tag hatte ich wenig Lust, war total unmotiviert und die acht Leute, die bis dahin das Team bildeten, mit dem ich zusammenarbeiten sollte, waren auch nicht so der Hit. Um dem noch die Krone obendrauf zu setzten tauchte auch noch so’n Poser, Marke Sunnyboy, auf, den ich für total eingebildet hielt, wegen seinem Aussehnen, seinem fetten Auto und überhaupt allem – das jedenfalls dachte ich. Meine schlechte Laune sank bei sommerlichen 28° unter den Gefrierpunkt.
So, wie er viel zu spät in den Raum stolzierte, frei nach dem Motto: Die wichtigen Leute kommen immer zu spät und dann auch noch alle Mädels reihum umarmte, kotzte mich total an. Meine Freundin stupste mich an und grinste, doch ich schüttelte nur den Kopf und verdrehte die Augen. Sollte der ruhig mitbekommen, was ich von ihm hielt!
Beim zweiten Treffen wollte ich schon gar nicht erst mitgehn, doch meine Freundin sagte, ich könne sie jetzt nicht einfach im Stich lassen – apropos im Stich lassen: was macht sie an dem Abend?! Geht einfach ins Kino und ich darf alleine schaun, wie ich wieder nach Hause komm! [...]
Nun stand ich da und mir blieb nur die Möglichkeit, mit der Bahn zu fahren, was furchtbar umständlich ist [...]. So fragte ich in die Runde, ob mich jemand, der in meiner Nähe wohnt, eventuell nach Haus bringen könnte. …und wer meldet sich natürlich?! Unser lieber Poser! Ich ärgerte mich maßlos und hätte fast gesagt, dass ich doch mit der Bahn fahren würde, aber so unhöflich wollte ich dann nun auch wieder nicht sein.
Schweigend trottete ich hinter ihm her zu seinem Auto, das gar kein fetter BMW war, sondern ein kleiner, alter Ford. Im Wagen meinte er, ich könne ihn so viel vollquatschen, wie ich wolle, das würde ihn nicht stören, aber ich verzog meine Lippen zu einem verächtlichen Lächeln und sagte patzig, dass ich Labertaschen nicht ausstehen könne. Und so nahm unserer Unterhaltung, während der halbstündigen Fahrt, über alle möglichen Themen seinen Lauf. Ich erfuhr, dass er im ersten Semester Biologie und Chemie auf Lehramt studiert, in seiner Freizeit gerne las, schwimmen und tanzen ging oder einfach mal nen Nachmittag chillend am See verbrachte. Dagegen erzählte ich ihm relativ wenig über mich und verlagerte mich mehr aufs Zuhören und gab unfreundliche und unpassende Kommentare ab.
Im Nachhinein hätte ich mich selber wegen meiner Unfreundlichkeit ohrfeigen können. Denn als ich abends im Bett noch mal über unsere Begegnung nachdachte, kam er mir gar nicht mehr so eingebildet vor, wie ich am Anfang gedacht hatte, sondern ganz nett, freundlich, höflich und zuvorkommend. Dazu kommt noch ein weiterer Aspekt: zugegeben er sieht richtig gut aus!
Mit jedem Tag, der seit dem Heimfahren verging und ich ihn nicht sah, vermisste ich ihn mehr und freute mich schon riesig auf das nächste Vorbereitungstreffen und dann natürlich auch auf die Party selber. [...]


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1 Kommentar:

  1. Hay :* zwar schrieben wir jetzt auxh über whatsapp trotzdem würde ich es schön finden wenn wir auch hier weiter kommentieren. Das finde ich manchmal ausführlicher, weißt du? =>

    Maibaum habe ich nichts gemacht. Leider. Irgendwie mag ich dieses Fest auch nicht. Es hat für mich absolut keinen Sinn :D.

    Danke für dein Lob bezüglich des schneidens aber quch heute passierte es wieder und ich hasse mich dafür.
    Das du den drang nicht hast ist doch super. Weiter so! Wie lange hast du es bisher ohne geschafft? :)

    Ja.. Thema W. Blödes Thema. Gemeines Thema. Hmpf :/

    Liebste grüße Jacki <3

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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]