#América del Sur Klappe 2

Meine kleine Tour beginnt nach dem Jugendtreffen mit der Fahrt am Samstagabend nach Quito. Alle die meinen letzten Post gelesen haben, haben sicher gelesen, dass auf dem Weg zum Taxi mein Handy verschütt gegangen ist. Zum Glück hatte ich die Nummer von der, die mich abholen wollte in fb und fand jmd. der mir damit kurz aushelfen konnte.

Q U I T O
Panecillo in Quito
8 Stunden später und einen leider mit einem etwas steifen Hals komme ich in Quito an. Noch ist alles dunkel, aber nach und nach beginnt ein neuer Tag und als sie vor mir steht scheint auch schon die Sonne. Erst mal geht's frühstücken und dann entscheiden wir uns in der Altstadt ein wenig rumzuchilln, bis ich zum Flughafen muss. Quito ist echt eine schöne Stadt - okay sagen wir die Altstadt im Kolonialstil ist echt super, aber Randbezirke sind wie in allen Großstädten recht versifft und zum Teil echt heruntergekommen. Die Stadt liegt auf fast 3000m und ist die Hauptstadt von Ecuador. Wie eigentlich alle Städte in Lateinamerika besitzt sie einen Plaza Grande, der hier zu einem Park umgestaltet ist und um den alle wichtigen Gebäude herumgruppiert sind. Das Wetter ist einfach traumhaft zum Fotos machen und das nütze ich auch aus - ich liebe Fotografieren <3
Am Nachmittag holen wir meine Freunde vom Flughafen ab, die nach dem ewigen langen Flug einfach nur total fertig aussehen. Eine fliegt gleich weiter und ich werde mit meinem Freund zu sich nach Hause fahren.

L A G O  A G R I O
Am Montag geht es nach Lago Agrio. Wer sich das mal in der Karte anschaut, der sieht, dass das recht weit
Die Zeitangabe stimmt mal gar nicht - mit dem Bus sind das
zwischen 7 und 8 Stunden...
im Oriente - so heißt hier das Amazonasgebiet - liegt. Schon auf dem Weg dahin über die Kordilleren der Anden merkt man wie sich die Vegetation mit jedem Kilometer dem man dem Oriente näher kommt verändert. Der Pass ist in einen dicken, zähen Nebel gehüllt, aber je mehr wir die Serpentinenstraße weiter Richtung Osten fahren desto weniger wird er. 
Seine Familie ist echt nett und es wird ewig viel gequatscht und erzählt, klar sie haben ihn ja seit einem Jahr nicht mehr gesehen. Heute scheint die Sonne und man merkt, dass das hier auch ein ganz anderes Klima ist. Es ist brütend heiß, aber nicht so wie an der Küste, sondern feucht-schwül-heiß. Nach den zwei Tagen im überhitzten Jipijapa habe ich allerdings kein wirkliches Problem damit, mein Freund jedoch macht die Hitze ziemlich zu schaffen - wenn da ned jmd. deutsche Temperaturen gewöhnt ist xD
Lagune im Parque Perla, Lago Agrio
Die nächsten Tage verbringen wir mit verschiedenen Aktivitäten: in die Stadt fahren (naja so besonders ist sie ned), mit der Hand Waschen, einen Park besuchen und con una canoa über die dortige Lagune fahren und Tiere beobachten, durch den Primärwald seiner Eltern stapfen, in kleinen Flüssen baden, Bier trinken,... Es waren echt schöne Tage im Oriente und ich habe sie genossen. Im September will ich nochmal hochfahren - vielleicht bis nach Kolumbien <3 - und dann wenn es klappt in den Cuyabeno-Park gehen.
Ich wünsch euch was....ich sollte etz wirklich mal einige Telefonate tätigen und meine Reise planen xD


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1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für dein unglaublich liebes Kommentar, das ich leider erst jetzt gesehen habe. Es ist schön zu wissen, dass jemand noch mitliest und zuhört.

    Muchas gracias ♥

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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]