Eine Woche Ungarn...

Ungarn war super. Auch wenn die Hälfte der Orga ziemlicher Bullshit ist und ich manche Dinge noch voll gerne gesehen hätt - aber so is das wohl, wenn man in ner Gruppe reist.
Änd gut war, dass wir nicht immer am gleichen Ort waren, sondern ein wenig rumgekommen sind. Dadurch konnte man viele verschiedene Dinge sehen, hatte dafür aber manchmal  (wie bspw. In Budapest) nicht genügen Zeit....der Tag war ja eh n Desaster^^
Angefangen haben wir mit Visegrád, da gibt's ne Ritterburg und an so ne Art Ritterspielen mit Rittermahl haben wir auch teilgenommen - schon praktisch, dass der eine aus der Gruppe in so nem ungarischen Ritterorden is (wie auch immer der da nei gekommen ist^^).
Fotos sind z.T. in Händyqualität, weil meine Kamera zu Hause ist und ich grade in meiner Studienstadt bin...


Teil der Burg war auch ein wenig weiter unten liegende Turm, in dem die historische Figur des Dragulas - dem das Schloss in Bran (Rumänien), wo ich im letzten Jahr zum zweiten Mal war - gehörte - längere Zeit eingesessen ist.
Von da oben hatte man jedenfalls einen supergeilen Blick über das Donauknie =)


Am nächsten Tag gings nach Budapest und wie schon erwähnt, war das ein einziges Chaos und am Ende habe ich eigentlich ned so die Stadt besichtigt, wie ich es gerne hätte. Etwas sehr interessantes, was ich über die Stadt nicht wusste ist, dass sich der Name aus den zwei Viertel Buda und Pest zusammensetzt. Nachdem wir nach etwa eineinhalbstündiger Busfahrt mit den Öffentlichen endlich mal an der Donau angekommen waren, sind wir planlos bis zur übernächsten Brücke gelaufen, um dann irgendwie festzustellen, dass man einem Bus bis zur Fischerbastei kommt. Da oben waren wir dann in der Mathiaskirche, wo wir viel zu viel Zeit hatten. Dann gings erstmal was Essen, was auch nochmal viel zu lange gedauert hatte, bis wir endlich wieder runtergefahren sind bis zum Parlamente. Da kommt man allerdings nur nach Voranmeldung nei und tja, die hatten wir nicht^^ Mir persönlich war das auch ned so wichtig, aber nunja. Sonst haben wir noch die Stephansbasilika gesehen und die Prunkstraße, wo wir in nem Kaffeehaus und kurz im Vorraum der Oper waren. Lustigerweise lag genau über dem Kaffeehaus gegenüber von der Oper im 1. Stock die ecuadorianische Botschaft xD 
Andere sind noch in die Oper, aber mir war das Taxi zurück dann zu teuer - und der letzte Bus ging schon um 19.45 ><
Freiheitsbrücke

Parlament

Fischerbastei

Mathiaskirche - hier wurde Franz Josef gekrönt

Stephansbasilika...da haben wir der Probe eines Chores aus dem Ruhrgebiet zugehört xD

Die ecuadorianische Botschaft in Budapest und unten das Kaffeehaus, wo wir waren - da gabs nen hammergeilen Expressokuchen =D

Dann ging es am nächsten Tag weiter Richtung Osten - mit Pause im Schloss Gödöllö, was eins von Sissis Lieblingsschlössern war und wo sie viel Zeit verbracht hatte....sie konnte übrigens recht gut ungarisch. Dort in Ungarn gibt es wohl einen richtigen Sissi-Kult O.o

Schloss Gödöllö

Am Spätnachmittag waren wir dann in Eger und den Rest des Tages haben wir dann mit einer Weinprobe verbracht, was meiner Meinung nach recht übertrieben war - hätte lieber was von der Stadt gesehen, was dann am nächsten Tag folgte. Die Region um Eger ist sehr für Wein bekannt, besonders das Erlauer Stierblut (Rotwein) und der ist echt gut...bin ned so der Rotwein trinker ;)


Basilika von Eger

Das Lyzeum in Eger - oben in diesem eierförmigen Aufbau befindet sich eine
Camera Obscura...netterweise war natürlich schon alles ausgebucht -.-

Nach dem besichtigen der Stadt am nächsten Tag ging es dann noch weiter Richtung Osten. Mit Stopp in der Puszta (ein Nationalpark, hammergeile weite Landschaft) ging es bis nach Debrecen - jmd. meinte da kämen auch die Debreziner her hahaha xD
Puszta...die geilen Bilder sind noch alle auf meiner Kamera....

Das ehemalige Gran Hotel von Debrecen...heute sieht es von innen recht renovierungsbedürftig aus...aber eigentlich ganz nett

Vom Hotelfenster aus, die calvinistische Kirche in Debrecen

Nach ein wenig Stadt besichtigen, ging es dann noch vormittags wieder zurück bis nach Visegrád. Hab dann an dem Tag noch a weng an der Donau gechillt. 
Am letzten Tag sind wir nach Esztergom gefahren...das liegt Richtung Norden genau an der slowakischen Grenze - über die ich natürlich drüber bin und ja ich war mal in der Slowakei...wenn auch nur ne Viertel Stunde oder so hahaha - und besitzt wohl die größte bzw. bedeutenste Kirche Ungarns. Vom Gottesdienst auf ungarisch hab ich mal gar nix verstanden hahaha xD


Brücke, die rüber in die Slowakei führt

Von der Kuppel

Nach einem schönen letzten Abend gings dann am nächsten Morgen gleich wieder nach Budapest und dann ab mit dem Zug nach Deutschland....

Bahnhof - einstige Pracht aus kaiserköniglichen Zeit Ungarns...
Ich muss sagen mir hat die Reise sehr gut gefallen und irgendwie auch Lust auf mehr gemacht sprich mehr osteuropäische Länder zu bereisen. Da ich Reisen ja allgemein sehr liebe freue ich mich natürlich auf mein neues Abendteuer ab Ende Juli =D

hier nochmal alle besuchten Orte :)



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6 Kommentare:

  1. Ui, ich will auch! ♥
    Das sieht so unglaublich schön aus, das hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Allerdings habe ich mich noch nie so wirklich mit Ungarn auseinander gesetzt...
    Aber echt schön! Freut mich, dass es dir gefallen hat :-)

    Liebe Grüße <3

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    1. Hey,

      Ich war leider nur in Toronto und Umgebung... Vancouver ist aber glaube ich seeeeehr viel schöner und ich will dort unbedingt mal hin. Die Landschaft und das Klima im Westen sind glaube ich sehr viel schöner/besser. Aber es ist eben nochmal weiter weg.
      Dafür habe ich die Niagara Fälle gesehen, was ich in Vancouver nicht hätte tun können. Aber irgendwann reise ich hoffentlich dort hin.
      Ich habe ehrlich gesagt kaum Fotos in Kanada gemacht. Im Grunde entstanden die meisten in New York und an den Niagara Fällen, und nur sehr wenige wirklich in Toronto. Aber ich denke ich schreibe noch einen kurzen Post über meine Reise.

      Oh mann, vor deinem Post habe ich mich nie für Osteuropa interessiert. Jetzt habe ich das alles mal gegoogelt und will auch hin! ♥ Das sieht wirklich schön aus!
      Das klingt ja alles total spannend bei dir! Bist du schon aufgeregt? Du bleibst ja eine ganze Weile. Kennst du in Ecuador noch jemanden, weil du zuerst dorthin fliegst?
      Ich habe keine Pläne. Ich habe mich für ein paar Ferienjobs beworben, aber es wird wahrscheinlich nichts... Für Studiengänge habe ich mich jetzt beworben, aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ich mit irgendwas davon glücklich werde. Ich hätte einfach ein bisschen fleißiger sein sollen, dann wäre mein Abi besser und ich hätte eine größere Auswahl...
      Ich finde das Wetter ehrlich gesagt Horror. :-) Da ist es sehr schwer, mich und meinen Körper zu verstecken und ich fühle mich ununterbrochen unwohl... Bei uns regnet es wahrscheinlich eh nicht... Unsere Region ist immer die Ausnahme. :-(

      Alles Liebe nochmal <3

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  2. Das hört sich nach einer tollen Reise an! Das mit der Organisation ist natürlich blöd und sehr schade... Genau aus diesem Grund reise ich gerne auf eigene Faust. Jede/r Reisende hat ein eigenes Tempo... Osteuropa habe ich viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es ging immer nur um Spanien & co.
    Mein Freund und ich hatten auch überlegt, nach Ungarn zu reisen, uns aber dann doch für Tschechien entschieden.
    Du kannst mir deine Email als Kommentar oder an kleine_deltas@yahoo.de schicken :)

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  3. Ich glaub, ich fahre bald mal nach Ungarn! (ist nicht mal soo weit von mir.) Wirklich schön, dein Post. :)

    Kurz und schmerzlos: Mein Freund ist Russe und ich verstehe sonst seine Familie nicht. (Das heißt seine Eltern sprechen schon Deutsch und so, aber wenn irgendetwas ansteht, irgendeine Feier oder so etwas, mit dem Rest der Familie, dann ist die Sprache von vornherein geklärt und dann sitzt man entweder da und versteht bloß Bahnhof oder man setzt sich hin und versucht irgendwie reinzukommen. :)) The best way to learn a foreign language is to fall in love with a foreigner ♥ und sowas :D (Und die Schrift ist NICHTS gegen die Grammatik.)

    Camilo habe ich übers Internet kennengelernt. Ich habe auf einer Website für Briefkontakte eigentlich eine englische Brieffreundin gesucht und da hat er mich angeschrieben. Mein Englisch hat sich übrigens trotzdem verbessert, der gute ist in so einem Englischinstitut unterwegs und ziemlich gut dabei, was Sprachen angeht. :) Über Skype verstehe ich ihn trotzdem nicht, zu viel Akzent.

    Okay.. Wenn ich einen Master mache, dann auf jeden Fall IB. Dieser ganze Wirtschafts- und Managementscheiß hängt mir zum Hals raus und internationale Politik interessiert mich mehr. Ich bin aber am Überlegen, ob ich nicht noch ne Ausbildung machen soll (Sekretärin oder so).. um irgendwas Praktisches zu können. Ich fühl mich enorm unqualifiziert für irgendeinen Beruf. Hoch lebe das G8 und das gesamte Schul/ Unisystem, geht nicht nur mir so aus meinem Freundeskreis... (Ich denke aber nicht, dass man mit einem Bachelor da überhaupt genommen wird.) Echt? Ne Richtung aber schon, oder?

    Jaaa.. :)) Hoffe, du hast das Wetter auch genossen!

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    1. Eh ist das lang.
      Aber du hast ziemlich viel gefragt.. bloß so :D

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  4. Hallo María,

    ehrlich gesagt habe ich gar keinen eigenen Blog - zumindest noch nicht. Ich will schon seit Monaten einen, aber irgendwie bin ich leider noch nicht dazu gekommen, ihn endgültig zu starten. Eine Blogadresse habe ich allerdings schon.

    Zu Slowenien: Ich habe nur den westlichen Teil des Landes gesehen, da wir auf einem Campingplatz an der Adriaküste waren. Die slowenische Küste ist nicht lang und liegt ein bisschen "eingequetscht" zwischen Italien und Kroatien. Man kann also, wenn man will, drei Länder auf einmal besuchen ohne viel herumzureisen. Nahe der slowenischen Grenze liegt z.B. die Stadt Triest, die italienischer nicht sein könnte, man kommt sich vor wie mitten in Italien.
    Zu Slowenien selbst (bevor ich nur über Italien rede :D):
    1. die slowenische Adria:
    Sandstrände gibt es hier nicht (und wenn, dann sind sie aufgeschüttet). Was aber auffällt, ist, dass die Landschaft bis an die Küste sehr grün ist. Das bedeutet natürlich auch, dass es relativ oft regnet, Als ich dort war (August), waren es aber meist nur kurze Schauer, die schnell vorüber waren, kein Dauerregen. Das Meer wirkt eher wie ein See, was daran liegt, dass die slowenische Küste in einer Bucht liegt.
    Die Landschaft ist im Übrigen nicht nur grün, sondern auch sehr hügelig. Ich weiß nicht, ob du schon einmal in der Toskana warst, aber manchmal hat mich die Landschaft daran erinnert - mit dem großen Unterschied, dass Slowenien im Gegensatz zur doch eher kargen Toskana sehr stark bewaldet ist.
    Richtig große Städte gibt es dort nicht, aber einige nette Ortschaften. Am allerbesten hat mir Piran gefallen, ein sehr belebter Küstenort mit alten Häusern und engen Gässchen.
    2. die Hauptstadt:
    Einmal haben wir auch einen Ausflug gemacht, um die slowenische Hauptstadt Ljubljana zu besuchen. Diese liegt, wenn ich mich recht erinnere, etwa 120 km von der Küste entfernt. Für eine europäische Hauptstadt ist sie eher beschaulich, aber keineswegs verschlafen. Es gibt eine Fußgängerzone mit vielen Geschäften und mitten durch die Stadt fließt ein Fluss, an dessen Ufer sich zahlreiche Cafés und Restaurants befinden.
    Was mir insgesamt an dem Urlaub sehr gefallen hat, ist der gelungene Mischmasch. In Ljubljana im Landesinneren macht sich der österreichisch-habsburgische Einfluss im Baustil der Häuser durchaus bemerkbar, wohingegen in den Küstenorten mediterranes Flair herrscht. Fährt man über die Grenze nach Italien, ist man sofort wieder in einer ganz anderen Welt. Und dazwischen ist jede Menge Grün :)
    Irgendwie wird Slowenien oft "vergessen" zwischen all den anderen Ländern. Die meisten wollen eben entweder nach Italien oder nach Kroatien. Schade eigentlich. Ich kann Slowenien nur empfehlen.

    Liebe Grüße
    Leah

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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]