Cuzco und das Valle Sagrado #throwback

Die Region um Cuzco ist voll von Erinnerungen an frühere Zeiten, angefüllt mit Reliquien aus der Zeit der Inka. Dieses Volk, das ein riesiges Reich unter sich vereint hatte, dass 1530 um die 950.000km2 umfasste und sich vom heutigen Kolumbien bis in den Norden Chiles und Argentiniens erstreckte. Die Inka herrschten über 9 Millionen Menschen und 250 verschiedene Völker.
Die Inka-Festung Saqsaywamán, die über Cuzco thront...
...und der Nabel ihrer Welt war Cuzco. Im Heiligen Tal, das sich an Cuzco anschließt findet sich ein Haufen verschiedener Inka-Ruinen und Machu Picchu ist nur eine davon; wenn auch die bekannteste. Um sie ranken sich ein Haufen Geschichten, Legenden und Erzählungen, die vor den inneren Augen des Zuhörers eine neue, fremde Welt auferstehen lassen. Sie alle tragen merkwürdige Namen auf Quechua wie Sacsayhuaman, Qenko, Puka Pukara, Tambo Machay oder Ollantaytambo. 
Tambo Machay - Wasserheiligtum oder Badeort der Incas?
Ich erspare euch jetzt x Fotos von den Ruinen, weil letztenendes sehen sie ja dann doch alle gleich aus - eine Steinansammlung, Mauern mitten im saftigen Grün der Sierra bei Regenzeit...
Ollanta - Blick von der Tempelburg Ollantaytambo
Trotzdem - die Sierra Perús und besonders das Heilige Tal der Inka ist so wunderschön und man kann den Zauber verstehen, der damit zusammenhängt. Sie ist durchzogen von jahrhundertealten Pfaden, die nur die Einheimischen kennen und die zu den für sie geheimsten und heiligsten Orten führen.
natürliche Färbemittel...
Man erzählte uns von Traditionen, Riten und Bräuchen. Zeigte uns wie man Garn spinnt, aufwickelt, natürlich färbt und schließlich Muster webt. Führte uns zu Kirchen, unter denen alte Tempel und heilige Stätten der Inka verborgen liegen, ließ uns eintauchen in die Welt der Anden...
Das sagenumwobene Machu Picchu
Ich hätte oft ewig an einem Ort stehen oder sitzen können, die Landschaft bewundernd und einfach nur die Zeit vergessen. Es war nicht immer warm und einmal hab ich mir den Arsch abgefroren, weil ich nur ne ganz dünne Jacke dabei hatte und dann hat es als ich am Weg zum Hostal war richtig angefangen zu pissen -.- Doch irgendwie gehörte es zum Feeling, zum Erleben dazu, genauso wie dass man anfangs von Machu Picchu nichts außer einer grauen Suppe gesehen hatte und froh war, dass es oben nicht so geschifft hat wie unten in Aguas Calientes. Doch als die Ruinenstadt und der Waynapicchu plötzlich nach und nach aus dem grauen Wolkenmeer auftauchte war da diese nicht zu beschreibende Stimmung, die einen davontrug....in eine andere Welt...


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3 Kommentare:

  1. Hei,
    Ich mag den Post :) und es sind richtig schöne Bilder dabei! Ich war dort noch nie, aber ich finde es echt schön, was ich so sehe
    Ach das war der Film, ich erinnere mich... nach deinem Post habe ich ihn damals sogar angeschaut
    Dann mal gute Besserung! Ja, also wenn das nicht zu umständlich ist dann gerne - ich kann mich nicht so recht entscheiden was ich mit ihnen anstellen soll, ich bin inzwischen aber wenigstens so weit, dass ich sie regelmäßig mit einer Narbensalbe eincreme... das ist doch schonmal etwas :D
    LG, Sirène

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  2. Die Bilder sind so wunderschön!
    Oh je Gute Besserung! Was hast du den? Fieber? Ich wünsche dir ganz viel Spaß in Berlin, wie lange belibst du dort? :) über was musst du die Hausarbeit schreiben?
    Ja die Prüfungen liefen super.. bin insgesamt die Klassenbeste :) hehe ab September geht's mit der Arbeit los dann verdiene ich endlich Geld! :D
    Liebe Grüße :)

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  3. Hola María,
    nach langer Stille ein kleines Lebenszeichen von mir. Danke für deine Worte, das sind wirklich sehr schöne Bilder, ich bin etwas neidisch ;)
    Ich hoffe, dir geht es halbwegs gut, und sende un abrazo.
    Anna.

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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]