Cruel reality of dreaming

Er nimmt mit meine Hand und beugt sich mit dem Oberkörper langsam über mich, sodass unsere Gesichter ganz nah beieinander sind, er schaut mir in die Augen und seine andere Hand streicht meine Wange entlang, sanft, liebevoll... da ist so eine Spannung zwischen uns, etwas wo ich dachte, es wäre weg oder nicht vorhanden oder reine Einbildung meinerseits..dann legt er seinen Kopf neben mich und hält weiter meine Hand, ganz fest, während sein Atem an meinem Kinn entlang streicht.
Am nächsten Tag versuchen wir es beide zu verbergen, das, was dieser Moment in uns ausgelöst hat, diese Spannung und diese Besonderheit zwischen uns. Wider der Vernunft schlage ich abends wieder bei ihm auf und ich kann ihn seinen Augen lesen, dass er wusste, ich würde kommen - auch wenn es ihn erstaunt. Wir setzen uns auf die Terrasse mit einer Flasche Weißwein, starren in die Dunkelheit und reden, doch die meiste Zeit schweigen wir und nehmen nur die Präsenz des anderen wahr. Plötzlich trägt er mich nach drinnen und schon befinden wir uns in dieser Welt aus Leidenschaft und Realität. Er nimmt nur meine Hand wie am Abend zu vor und beugt sich über mich. Irgendwann nähern sich unsere Gesichter zu einem Kuss, der so sanft und wunderschön ist, dass ich mich frage, warum nicht schon früher, warum all diese Irrwege? In seinen Augen kann ich die Frage nach meinem Freund sehen, doch bevor er sie aussprechen kann, lege ich ihm die Finger auf die Lippen. Es ist falsch das alles, ich muss da Ordnung reinbringen in das Chaos, aber nicht jetzt, nicht hier, zu einer anderen Stunde...
Es passieren so viele Dinge zwischen uns in den darauffolgenden Tagen, so viele unterschiedliche Momentaufnahmen....Nur leider hat das alles nur einen riesengroßen Haken - abgesehen den mit meinem Freund dem Halbmexikaner - ich liege in meinem Bett mit geschlossenen Augen und der Wecker klingelt. Ich schalte ihn mehrmals aus und lande zurück in dieser gemeinsamen Welt mit dem Halbperuaner....doch irgendwann ist Schluss und man muss aufstehen.
Warum, denke ich?
Was will mir dieser Traum sagen?
Dieser so wunderschöne und real anmutende Traum... Und da sitze ich jetzt auf meinem Bett und denke über ihn nach, denke an ihn und wüsste zu gerne was bei ihm noch Wirklichkeit ist, ob er wie der Halbmexikaner behauptet noch immer an mir interessiert ist oder ob sich das mittlerweile alles nur in meinem Kopf zusammenspinnt...... - aber dafür müsste ich mit ihm reden und bis er morgen heimfahren wird wird keine Zeit sein und dann werden wir uns erstmal kaum noch regelmäßig sehen...



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1 Kommentar:

  1. Anonym10/2/17

    Hey :)
    Ich weiß nicht, ob du dich noch an mich erinnerst. Ich hatte mich lange Zeit zurückgezogen. Irgendwann letztes Jahr hast du nochmal einen lieben Kommentar bei mir hinterlassen, ich hatte nur bis jetzt irgendwie keine Motivation zu antworten.
    Mir gehts echt gut! Es ist viel passiert, aber es hat sich eigentlich alles zum Guten gewendet :)
    Wie gehts dir?
    Liebste Grüße, Sophia ♥

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La vida...

«In dieser Nacht erzählte er mir, er glaube, das Leben gestehe jedem von uns wenige Momente reinen Glücks zu. Manchmal sind es nur Tage oder Wochen. Manchmal Jahre. Alles hängt von unserem Schicksal ab. Die Erinnerung an diese Momente begleiten uns für immer und wird zu einem Land des Gedächtnisses, in das wir im ganzen Leben umsonst zurückzukehren versuchen.»
[Marina - Carlos Ruiz Zafón]